Ein Beitrag von Nadia

Juni 2019

My first impressions at crativ... und wie es sich bewährt, wenn man macht, was einen bereichert.

Mit der Schoggistängeli-Challenge wär ich wohl definitiv besser gefahren. Nach nur einem Monat habe ich tatsächlich bereits 200 Burpees auf meiner ToDo-Liste: Jedes Mail, das ich an Ruggero gesendet habe, brachte mir 20 Burpees ein.

An den Fakt, dass wir uns gegenseitig keine Mails schreiben, muss ich mich wohl noch gewöhnen. Ruggero hingegen hat das im Griff. Nützt imfall auch nichts, wenn ich ihn drum bitte, mir ein Test-Mail zu senden. Er sendet mir eine Nachricht via Kaizala. Damit er jaaa keine Burpees machen muss.

Der erste Monat bei crativ war im Nu rum. So viele neue Apps und Tools. So viele sprudelnde Ideen. So viele Coworkspaces, in denen wir arbeiten können…

Ich sammle täglich neue Erfahrungen und erlebe, wie Arbeiten eine ganz neue Bedeutung bekommt. Ohne öden Alltagstrott. Wiederkehrende wöchentliche Meetings, die immer am selben Tag um die immer selbe Uhrzeit in staubigen Büroräumen stattfinden.

Ich bin nun Besitzerin eines GA’s und drum seit neuestem nicht mehr nurno mit dem Fahrrad unterwegs. Ich bekam den Auftrag, mir ein MacBook auszusuchen. Damit wir mein altes Steinzeit-Modell durch ein neues ersetzen können. Wir besuchten den Swisscom-Shop, besorgten ein iPad, richteten uns im FlexOffice ein und ich war überwältigt vom Groove. Ich begleitete Ruggero an die Workshops und merkte, dass es fäget mit ihm. Dass ich glücklich bin. Dass die besten Dinge im Leben tatsächlich unerwartet geschehen.

Ich bin jetzt ein Teil von crativ. Und bin stolz drauf.

Ruggero hat mich aus dem Nichts angeschrieben. Ich war verwundert, dass er grade mich anfragt und wollte wissen, warum. Wegen meinem Hintergrund in der Werbung. Meinem Biss. Meinem Ehrgeiz… Aber au biz wegen Instagram. Weil er meine Posts verfolgt hatte und wohl gespürt hat, dass ich auf der Suche war.

Wir haben keinen Vertrag im eigentlichen Sinne. Wir haben ein Team Agreement, wo “crativ change sessions” und “meet&update”-Spaziergänge rund um den See definiert sind. Unter anderem. Auch das mit der Meldung an das statistische Amt, welche weissgottfürwas ist, wird erwähnt. Und wozu Open Ride Sessions gut sein sollten…

Meinen Lohn und mein Pensum sollte ich selber definieren. Bei der Versicherung habe ich mich auch grad selber angemeldet. Der Termin bei der Buchhalterin war nett. Der Kaffee auch. Nur mit all den Konti und Buchungen war ich scho biz überfordert. Ruggero wusste genau wovon ich sprach.

Rückblickend hab ich in einem Monat schon viel gelernt. Nämlich dass es the other way around uh hüne fäget. Und es sich bewährt, wenn man macht, was einen bereichert. Und auf das verzichtet, was vielleicht grade eigentlich am Besten wäre.

Kaizala, OneNote, Sway… Das waren vorher Fremdwörter für mich. Jetzt sind sie Tools und fester Bestandteil meines neuen Jobs. Wir planen im Planner und kommunizieren im Teams. Und nach 200 Burpees hab ich verstanden, dass ich Ruggero wohl besser keine Mails mehr schreibe.

Let’s work together the other way around.


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